Europa League: Hertha BSC in der Qualifikation gegen Bröndby Kopenhagen

Weihnachten 2015 feierte Hertha BSC auf einem überraschenden dritten Platz. Eine solche Hinrunde hatte der ein halbes Jahr zuvor beinahe abgestiegenen Mannschaft von Trainer Pal Dardai kaum jemand zugetraut, doch nach einigen Volltreffern auf dem Transfermarkt wie Vedad Ibisevic, Vladimir Darida, Niklas Stark oder Mitchell Weiser sowie dank einer gezielten Trainingsarbeit präsentierten sich die Berliner deutlich verbessert und wurden mit Beginn des Jahres als ernsthafter Anwärter sogar auf einen Platz in der Champions League gesehen.

Das im ersten Halbjahr gezeigte Niveau konnten die Berliner in der Rückrunde aber nicht halten und rutschen letztlich noch auf den undankbaren siebten Platz ab. Undankbar deshalb, weil nur noch der Tabellensechste direkt für die Europa League qualifiziert war und die Hertha nun durch die Mühlen der Qualifikation muss. Bevor Ende August die Entscheidung über die Teilnahme an der Gruppenphase in den Play-offs fällt, muss die Alte Dame zunächst in der dritten Qualifikationsrunde ran und trifft in dieser sowie in der kommenden Woche jeweils am Donnerstag auf Bröndby IF.

Bröndby mit starkem Saisonstart

Bröndby war in den vergangenen Jahren weit entfernt vom alten Glanz, hat es aber zumindest wieder nach Europa geschafft und will nun mit dem neuen deutschen Trainer Alexander Zorniger einen weiteren Entwicklungsschritt machen. Der Saisonstart ließ sich mit zwei Siegen und 6:0-Toren vielversprechend an, wenngleich man auch in Kopenhagen weiß, dass die Berliner Hertha nun natürlich ein ganz anderes Kaliber darstellt.

Außer Frage steht, dass die Hertha als Favorit in die Duelle geht und Trainer Dardai betonte im “Kicker“, sich sicher zu sein, die nächste Runde zu erreichen. Bei diesem Vorhaben wird der letzte Woche an Land gezogene erste Neuzugang, der slowakische EM-Teilnehmer Ondrej Duda, aufgrund seines Trainingsrückstandes wohl noch nicht mithelfen. Zumindest nicht von Beginn an, aber ein Kurzeinsatz des neuen Zehners scheint möglich.

Maximalquote 1,55 für Wetten auf die Hertha

Auch die Buchmacher sehen Hertha BSC vor eigenem Publikum, allerdings in einem wohl nur spärlich gefüllten Olympiastadion, als klaren Favoriten. So gibt es für Wetten auf einen Berliner Heimsieg maximal die von William Hill offerierte Quote 1,55, während Pinnacle Sports mit der 7,28 schon eine deutlich höhere Top-Quote für einen Sieg Bröndbys bietet. Wer an ein Unentschieden glaubt, mit dem man in Berlin kaum zufrieden wäre, ist ebenfalls bei Pinnacle Sports mit der Quote 4,29 (http://www.sportwetten-online.com) richtig.

Interessanterweise standen sich beide Vereine auch 2009/10 in der Qualifikation zur Europa League, damals allerdings schon in den Play-offs, gegenüber. Nach einer 1:2-Niederlage in Dänemark und einem 0:1-Rückstand zu Hause drehte die Hertha die Partie letztlich noch in ein 3:1 und kam unter anderem dank eines Tores des heutigen Trainers Dardai weiter. Diese Alternative bietet Top Quoten.